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Joy Denalane
Strahlender SternJoys südafrikanischer Nachname Denalane [Dinalani] bedeutet soviel wie „strahlender Stern“ (in der Sprache „Pedi“) und manchmal scheint es, als hätte sie gar keine andere Wahl gehabt, als dieser Verheißung zu folgen. Dank ihrer angeborenen Affinität zu afrikanischer Musik und dessen Rhythmen und durch ihre Liebe zur Soul Musik aus den USA war Joy schon als Teeanger ein begeistertes Mitglied der HipHop Bewegung. 1999 suchte der Frontmann der Band Freundeskreis, Max Herre, eine Sängerin, die ihn auf dem Duett „Mit Dir“ begleiten sollte. Sie wurden einander vorgestellt, gingen ins Studio und harmonierten auf Anhieb. Der Song, eine zeitlos- romantische Liebeserklärung, begeisterte die Hörer und wurde ein Top Ten Hit im Sommer 1999. Zeitgleich schloss sich Joy den FK Allstars (u.a. Max Herre, Afrob, Gentleman, Sékou Neblett, Déborah, Brooke Russell, Don Philippe, DJ Friction) an. Innerhalb der nächsten zwei Jahre (2000-2002) tourte sie ununterbrochen mit dem Projekt und entwickelte dabei ihren eigenen, unverwechselbaren Stil. Sie unterschrieb bei Four Music und begann an ihrem ersten Soloalbum zu arbeiten. Das Album „Mamani“, produziert von Max Herre, debütierte 2002 auf Platz 8 in den deutschen Charts und brachte vier Singles hervor („Sag’s Mir“, „Geh’ Jetzt“, „Was Auch Immer“ und „Im Ghetto Von Soweto“). Mit seiner ambitionierten Mischung aus R&B, Soul, Jazz und Afro-Beat erreichte „Mamani“ eine weite, genreübergreifende Zuhörerschaft und die Platte hat schnell „Gold“ Status erreicht. Joys ausdrucksstarke Stimme hielt das Album mit seinem weiten musikalischen und thematischen Spektrum nicht nur zusammen, sie machte es zu einem Meilenstein des deutschen Soul. Nach zahlreichen ausverkauften Tourneen, einem Live-Album/DVD, vielen Auszeichnungen (Viva Comet, 1Live Krone, Neo-Award, Echo-Nominierung) und weltweiter Anerkennung veröffentlichte die unangefochtene „Queen of German Soul“ (MTV) 2006 ihr zweites Werk. Das Album „Born&Raised“ war weitaus mehr als nur ein Nachfolger von „Mamani“; es war sprichwörtlich ein triumphaler Aufbruch zu neuen Horizonten. Das Album ist direkt auf Platz 2 der deutschen Charts eingestiegen und es folgten wieder ausverkauften Tours von Deutschland und Europa, sowie Live Kollaborationen mit weiteren internationalen Künstlern wie Wyclef Jean & Kelly Rowland (bei The Tommy Hilfiger Sessions) und das Orchester Projekt „The Dresden Soul Symphony“ (2008) zusammen mit Bilal, Tweet & Dwele.
Mai 2011 erschien „Maureen“, Joy Denalanes drittes Album und ist direkt in die Top 10 der Deutschen Charts eingestiegen. Benannt nach Joys zweitem Vornamen, „Maureen“ ist vor allem ein sehr persönliches Werk, auf dem Joy ihre unterschiedlichen Facetten auslebt und verschafft ihnen mit dieser fantastischen Songsammlung zwischen Soul, Funk und Hip Hop-Beats Ausdruck und Nachdruck. „Maureen“ fasziniert als modernes und dennoch klassisches Soul-Album und das jetzt wieder in deutscher Sprache. Viele der neuen Tracks stammen von den amerikanischen Beatmakern und Produzenten. Überarbeitet, zusammengeführt und um weitere Songs ergänzt wurde das Album in Berlin von Max Herre und seinem Produktionsteam KAHEDI (Samon Kawamura, Max Herre, Roberto Di Gioia).
"Was mich ausmacht, ist vor allem, Direktheit", sagt Joy Denalane. "Ich definiere mich als Mensch und als Künstlerin dadurch, dass ich versuche, immer ehrlich zu sein mit mir und mit anderen." Joy Denalanes aktuelles Album „Maureen“ ist ein Manifest dieser Lebenseinstellung.
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